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Wie viele Boote wurden beim Großbrand im Hafen Årøsund zerstört?

Hausboot kaufen Redaktion3 Min. Lesezeit

Zwei Hausboote liegen an einem Kanalufer neben einem Fußweg.
Bild: Stephen Craven / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Sechs bis sieben Boote brannten nach Angaben des Seglers Kenn Egtved vollständig aus, weitere Yachten und mehrere Bootshäuser wurden zerstört. Der Großbrand ereignete sich am Freitagabend, 23. Oktober, im Sportboothafen Årøsund am Kleinen Belt und beschädigte auch Boote, die nicht unmittelbar vom Feuer erfasst worden waren.

Laut Segelreporter brach das Feuer am Abend in Årøsund an der Einfahrt zum Haderslev Fjord aus. Die erste Meldung erreichte die Polizei um 20.15 Uhr, als bereits große Flammen und dichter Rauch über dem Hafengelände standen. Die Bevölkerung wurde gebeten, das Areal zu meiden, damit die Einsatzkräfte nicht behindert werden. Die Feuerwehr rückte mit zahlreichen Kräften an.

Wie viele Boote und Bootshäuser wurden zerstört?

Die Feuerwehr war nahezu sieben Stunden im Einsatz und konnte den Brand erst gegen drei Uhr am Samstagmorgen vollständig löschen. Segler Kenn Egtved berichtete von sechs bis sieben vollständig ausgebrannten Booten. Mindestens zwei weitere Yachten sollen Totalschäden erlitten haben. Seine eigene Yacht wurde leicht beschädigt.

Nach den Angaben des Seglers wurden außerdem sechs bis sieben Bootshäuser zerstört. Der Hafenbetreiber bestätigte, dass sämtliche Bootshäuser der Reihe D und die darin untergebrachten Boote vollständig zerstört wurden. Auch ein hafeneigener Traktor sowie ein Transportwagen mit Hebegeschirr und Gurten fielen den Flammen zum Opfer.

Die Polizei hatte bereits am Freitagabend bestätigt, dass zahlreiche große Boote und Bootshäuser in Brand geraten waren. Eine abschließende Aufstellung der beschädigten Boote gibt es noch nicht.

Was ist über die Brandursache bekannt?

Der diensthabende Polizeibeamte Jan Lolk erklärte am Abend des Brandes, dass zahlreiche große Boote und Bootshäuser in Flammen standen, konnte zur Ursache aber keine Angaben machen. Auch die Polizei Südjütland teilte am Samstagmorgen mit, dass der Auslöser weiterhin unbekannt ist.

Das betroffene Hafengelände wurde abgesperrt. Brandermittler sollen es im Laufe der Woche genauer untersuchen, um den möglichen Auslöser des Großbrandes festzustellen. Trotz der erheblichen Schäden an Booten, Gebäuden und Hafenausrüstung wurde niemand verletzt.

Welche Schäden trafen auch nicht direkt erfasste Yachten?

Die Zerstörung reicht über die verbrannten Boote und Bootshäuser hinaus. Segler Ralph Jensen aus Haderslev besuchte den Brandort am Samstag, dokumentierte die Schäden mit seiner Kamera und berichtete von zahlreichen benachbarten Yachten mit erheblichen Rußschäden. Damit sind nicht nur vollständig ausgebrannte Boote betroffen, sondern auch Yachten in der Nähe des Brandherds.

Videos und Fotos von Augenzeugen zeigen meterhohe Flammen und eine gewaltige Rauchentwicklung. Weitere Aufnahmen aus der Luft dokumentieren das Ausmaß der Zerstörung im Hafen. Eine vollständige Aufstellung aller beschädigten Boote liegt bislang nicht vor. Auch eine verlässliche Schätzung des wirtschaftlichen Gesamtschadens ist noch nicht verfügbar.

Was sollen betroffene Bootseigner jetzt unternehmen?

Auch deutsche Eigner sind von der Brandkatastrophe betroffen, wie Yacht.de berichtet.

Yacht.de nennt für geschädigte Eigner folgende Schritte:

  • Schäden mit aussagekräftigen Detailaufnahmen dokumentieren
  • die Versicherung zeitnah informieren
  • Rechnungen im Zusammenhang mit dem Schaden sammeln
  • mögliche Kostenvoranschläge für den Ersatz einholen
  • Forderungen gegenüber dem Versicherer nicht an Dritte abtreten

Der Hafenbetreiber reagierte mit der Bitte an die betroffenen Eigner, ihre Versicherungen zu informieren und die Schäden fotografisch festzuhalten. Bis zur Freigabe durch die Behörden dürfen weder Boote noch andere Gegenstände vom Brandort entfernt werden.

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